Lektinfreies Hirse-Amaranth-Brot

Köstliches unterwegs | 16. April 2018 | By

Für alle die sich jetzt fragen, was denn Lektine sind und weshalb man auf sie verzichten sollte, hier eine kleine Einführung.

Lektine sind Proteine, welche häufig in Pflanzen, aber auch in Fleisch vorkommen. Lektine dienen Pflanzen als natürliche Pestizide, um sich gegen den Verzehr, also ihre Fressfeinde, zu wehren.  Die meisten Lektine im Essen sind harmlos. Eine Reihe bedenklicher Lektine sind jedoch in Getreide (vornehmlich Weizen), Nachtschattengewächsen (Tomaten, Kartoffeln, Auberginen) und Hülsenfrüchten (Bohnen und Linsen) enthalten. Gelangen Lektine in den Darm, können sie sich an die schützende Schleimhaut des Darms binden und diese schädigen. Das Thema ist nicht neu; so veröffentlichte bereits 1980 Dr. D´Adamo seine Erkenntnisse zu den Lektinen in der sog. Blutgruppendiät.

Derzeit ist in den USA das Buch „Plant Paradox“ (auf Deutsch „Böses Gemüse„) von Dr. Stephen Grundry ein absoluter Bestseller. In seinem Buch beschreibt er sehr umfangreich, wie Lektine wirken, in welchen Lebensmitteln sie vorkommen und warum und wie man sie am besten vermeiden kann. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine gute Idee ist,  die Aufnahme von Lektinen zu reduzieren.

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