Hawaii – die Inseln aus Feuer – Teil 2 (Big Island bzw.Hawaii)

Nach den schon tollen Erlebnisse auf Molokai und Maui, starteten wir (mal wieder zu nachtschlafender Zeit) Richtung Big Island – auch Hawaii genannt. Auch diesmal mit einem tollen Flug rund um Maui, der uns die Schönheit des Haleakala Kraters noch mal zeigte.

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Angekommen auf Big Island mussten wir aber erst mal lachen. So sehen übrigens Warte-„Hallen“ auf Hawaii aus – inkl. Regenwasser auf den Sitzen vom letzten Schauer.

Wartebereich

Wartebereich

Angekommen in Kona an der Westküste, frühstückten wir erst mal mit der Aussicht auf 2 große Familien von Spinner-Delphinen. Die heißen so, weil sie sich beim Springen um die eigene Achse drehen. Mehrfach inkl. Bauchklatscher.

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In Kona besichtigten wir dann auch die Kona Brewery, nachdem uns die überall herumfahrenden Trucks aufgefallen waren und wir ja schon auf Molokai das köstliche Big Wave probiert hatten. In der Brauerei gibt es einen netten Biergarten – Reservierung ist sehr sinnvoll!

Hier gibt’s leckeres Bier und leckere Speisen, u. a. richtig gute fast italienische Pizza.

Lustig wurde es auch noch – unter dem Tisch umschwirrten uns zig Mücken und wir wurden alle, wie verrückt gestochen – trotz Mosquito Repellent. Katja allerdings bekam es ganz dicke ab und aus Blödsinn meinte ich, sie solle sich doch die Beine mit Bier einreiben. Naja, da ja bisher nichts anderes funktioniert hatte, machte sie das und siehe da – keine Mücke mehr weit und breit.

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Eines der beeindrucktesten Erlebnisse unserer Reise hatten wir unter Wasser bei einem Nachttauchgang mit 10 Mantarochen, die im Licht unserer Tauchlampen um uns herumschwammen. Einige davon kamen uns so nah, dass wir im Zuge des Schwungs wie Käfer auf den Rücken plumpsten. Andere streichelten uns beim „Überfliegen“ mit ihrer Flosse – mehrfach hintereinander. Einen Eindruck bekommt Ihr in diesem Video . Die Fotos unten sind mit sehr kleinen Kameras mit geringer Auflösung gemacht und die starke Strömung bzw. das Anrempeln der Mantas haben jedes wirklich scharfe Bild verhindert. Aber einen Eindruck über die Größe der Mantas vermitteln sie trotzdem und für uns sind sie eine wunderbare Erinnerung.

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Nach dem Tauchgang starteten wir Richtung Süden zum nächsten Highlight der Reise – dem Tanz auf dem Vulkan – einer ca. 7-stündigen Wanderung über die Lava des Kilauea. Die Tour begann morgens um 4 Uhr im Stockdunkeln. Unser Guide hieß Chris und sah aus, wie Tingeltangel Bob von den Simpsons. Er führte uns über Gelände, welches nicht zum Nt. Park gehört, sondern nur von Privatpersonen betreten darf, nämlich denen, denen das Gelände gehört, welches von der Lawa überrollt wurde. Er sagte, er darf das, also marschierten wir brav hinter ihm her.

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Im Gänsemarsch folgten wir ihm ca. 2 Stunden durch die Dunkelheit – begleitet von euphorischen Ausrufen „Magma“ – „Epic“ … „Seven Billion people in the world … and we are here…“ und das ohne Unterbrechung.

Im Gänsemarsch

Im Gänsemarsch

Und dann standen wir plötzlich direkt neben aus dem Untergrund hochploppender Lava. Diese fließt mit einer Geschwindigkeit von 1 Meter pro Sekunde … immer weiter und weiter … Richtung Meer und es ist extremst heiß. Die Lava hat ca. 2000 Grad (ja, ich meine wirklich 2000 – da wird Stein zu Kaugummi) und wir waren so nah dran, dass wir unsere Wanderstöcke anfackeln konnten. Was wir auch taten. Die Fotos, die wir von uns machten, waren immer begleitet von Sätzen, wie „Au … sch*** ist das heiß – mach schnell … Aaaahhhh…“. Es war so heiß, dass es mir innen in meinem Objektiv den Zoomtrieb verschmolzen hat – adios schönes Objektiv…

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Auch, wenn wir nach der Wanderung völlig fertig waren und an dem Tag jeder ca. 5-8 Liter Wasser getrunken habt, es war einfach sensationell!

Nicht minder atemberaubend war dann abends der Sonnenuntergang am Kilaueakrater selber und der Anblick des leuchtenden Vulkans mit den Sternen darüber. So viel traumhafte und unbändige Natur an einem Tag habe ich in meinem Leben noch nie gesehen (Danke an Katja für das tolle Bild!).

Kilauea by night

Kilauea by night

Anschließend nach diesen tollen Erlebnissen brauchten wir erst einmal eine Pause. Die gab es dann auch in Form von heftigem Regen auf der Fahrt nach Hilo, welches eine der regenreichen Städte der Welt ist. Hier haben wir das japanisches Restaurant Miyo´s empfohlen bekommen, wo wir wirklich sehr lecker gegessen haben.

Von Hilo aus ging es dann auf den Mauna Kea – mit 4.205 m „über Wasser“ offiziell der höchste Berg (und ein Vulkan) der Welt, wenn man „unten“ anfängt zu messen. Dort kann man mit dem Auto hinauf fahren und währenddessen die Auswirkungen von Druck auf Körper und Gegenstände feststellen. Unsere Pretzel-Tüte haben wir auf ca. 3000 Meter Höhe dann selber geöffnet, weil wir befürchteten, dass sie uns irgendwann mit einem erlösenden „Peng“ um die Ohren fliegt.

Pretzel unter Druck

Pretzel unter Druck

Oben angekommen ist man ganz schön kurzatmig, was uns allerdings nicht davon abgehalten hat, bis auf den Gipfel zu klettern und dort die klare, reine Luft und die tolle Aussicht zu genießen, auch, wenn es fies kalt und vor allem mächtig windig war.

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Von einem Extrem ging es direkt in das Nächste – die Akaka Falls. Fast auf Meeresniveau, also ca. 4100 Meter tiefer und maximal 3 Stunden später. Hier war es schwül und drückend. Ganz anderes, als auf dem Vulkan. Hier gab es neben den Wasserfällen eine beeindruckende Flora und Fauna.

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Nach diesem ereignisreichen Tagen gab es für uns abends ein tolles Steak und einen leckeren Cocktail, bevor wir am nächsten Tag mit einem kurzen Stopp auf Oahu (Honolulu) nach Kauai flogen. Davon aber in einem späteren Artikel.

Strawberry Daiquiri

Strawberry Daiquiri

PS: Danke an Katja für die Unterstützung bei den Bildern.

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