Der traditionelle Markt in Ubud (Bali)

Spätestens seit Eat, Pray, Love als Buch und Film bekannt bzw. berühmt geworden ist, ist Bali Reiseziel vieler Menschen geworden. Dementsprechend voll ist es in manchen Gegenden und man bekommt den Eindruck, alle wollen es Julia Roberts nachmachen. Um so schöner ist es, dass es doch einige Bereiche gibt, die von dem Rummel verschont worden sind, wie z. B. der Traditional Market mitten in Ubud. Hier findet man eher wenige Touristen und es gibt auch mehrere Gründe dafür. Da der Markt bereits morgens um 3 Uhr beginnt, sind schon mal alle raus, die gerne ausschlafen oder unter dem Jetlag leiden. Auch wir haben uns den ganz frühen Morgen echt verkniffen. Ansonsten ist der Markt nicht wirklich ästhetisch, da er sehr klein und eng ist und es an einigen Stellen echt übel riecht. Glücklicherweise hatte ich noch eine verstopfte Nase von einer Erkältung und Ralf ist da eher unempfindlich.

Ubud / Mrkt

Richtig fies riechen auch die derzeit reifen Durian – auch Stinkefrüchte genannt. Sie riechen, wie alter Käse in möffeligen Sportschuhen.

DurianWenn man davon mal absieht, kann man viele tolle Sachen entdecken – wunderbare Früchte und Gemüse, Blumen, Gewürze, wie Vanille, Saffran, Zimt und Nelken.

Aber auch Alltagsgegenstäde, wie Messer und Hackebeilchen für die Küche und vieles mehr.

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Dazwischen wuseln geschäftige Marktfrauen hin und her, orientierungslose Touris werden etwas umhergeschubst und die ersten Teilnehmer von Kochkursen bekommen die Zutaten ihrer Rezepte gezeigt. Das hatten wir ja letztes Jahr, was wir bereits in einem Artikel beschrieben haben.

Um ca. 8:30 Uhr ist alles vorbei; der im Keller liegenden Markt macht zu und der Touristenmarkt auf. Fliegender Wechsel inkl. Wechsel des Publikums.

Wenn man in all dem Rummel, den Bali für seine Besucher bietet, etwas typisches finden möchte, dann ist man hier gut aufgehoben.

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